Ohne klare Kommunikationsregeln entsteht schnell ein Ungleichgewicht: Wenn der Bau- oder Projektleiter keine Spielregeln vorgibt, dann tut es der Bauherr – und das führt erfahrungsgemäß selten zu einem entspannten Projektablauf. Viele Bauleiter berichten, dass sie irgendwann nur noch reagieren, statt aktiv zu führen. Genau das beginnt in der Kommunikation.
Ein wesentlicher Hebel liegt darin, feste und verlässliche Kommunikationsfenster zu definieren. Statt jede E-Mail, WhatsApp oder Sprachnachricht sofort zu beantworten, empfiehlt es sich, einen klaren wöchentlichen Kommunikationstermin festzulegen – zum Beispiel jeden Mittwoch zwischen 16 und 20 Uhr. In dieser Zeit ruft der Bauleiter den Bauherrn aktiv an, klärt offene Fragen, bespricht den Baufortschritt und setzt Prioritäten.